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Salming Running Wheel

Tatsächlich ist Laufen eine natürliche, ebenso aber auch eine äußerst komplexe Aktivität. Wir benötigen ein optimales Zusammenspiel aller Körperteile. Und da jeder Mensch in seiner Veranlagung verschieden ist, muss jeder Läufer einen anderen Aufwand aufbringen, um seine optimale Lauftechnik zu entwickeln.

Laufen sollte sich leicht, ausgewogen und bequem anfühlen. Vertraue deiner eigenen Empfindung. Sie ist ein kostbares Instrument, wenn du an deiner Lauftechnik arbeitest.

Unser Ansatz dies zu erreichen, ist das "Running Wheel", zentriert um eine Radnabe mit fünf Speichen.

Die Radnabe - Hüfte

  • Jede deiner Laufbewegungen wird von deiner Hüfte aus beeinflusst.
  • Die Mobilität und die Flexibilität deiner Hüfte ist grundlegend für einen flüssigen Laufstil.
  • Der Schwerpunkt des Körpers befindet sich zentral über der Hüfte. Ihre korrekte Positionierung ist deshalb wichtig für eine effiziente Lauftechnik.

Die Hüfte ist das Drehkreuz aller deiner ganzkörperlichen Aktivitäten. Ihre Bewegungsfähigkeit legt den Grundstein für einen gesunden Laufstil. Die Verknüpfung mit allen anderen Körperteilen beeinflusst die komplette Laufmotorik. Haltung, Neigung, Arme und Kadenz sind wichtige technische Details, deren Funktionsfähigkeit von der Hüfte abhängt und eine korrekte Fußlandung erst ermöglicht.

Forderst du zu viel von deinen Oberschenkeln ohne auf eine richtige Hüfthaltung zu achten, besteht die Gefahr, dass du dein Bein überstreckst und auf deiner Fernse aufkommst. Um einen kraftvollen Schritt zu machen, konzentriere dich auf die Position deiner Hüfte. Die solltest du stabil vorne halten und nicht zurückfallen lassen.

Eine optimale Hüftrotation erfolgt, wenn du dein Bein nach dem Aufsetzen des Fußen hinter deinen Körper streckst. Auf diese Weise kannst du am sinnvollsten dein Tempo steigern.

Haltung

  • Stehe aufrecht
  • Füße parallel
  • Flexible Knie
  • Schultern entspannen
  • Nutze die Erdanziehungskraft als zusätzlichen Antrieb
  • Führe mit deiner Brust und schiebe deine Hüfte vorwärts nach
  • Halte deine Balance

Für eine optimale Ausrichtung der Körperachse ist bei Läufern eine korrekte Haltung essentiell.

Gute Haltung ist auch der Ausgangspunkt für sämtliche Abläufe eines gesunden Laufstils und ermöglicht eine direkte Energie- und Informationsübertragung. Bringe deinen Körper stets wieder in die richtige Haltung zurück, in der die Erdanziehung für dich arbeitet. 

Neigung

Im Leben gibt es selten etwas umsonst. Bei Läufern ist das anders - die Erdanziehungkraft bietet kostenlose Energiezufuhr, die es zu nutzen gilt. Mit der richtigen Körperneigung kannst du dich ausschließlich auf eine optimale Schrittabfolge konzentrieren, der Antrieb kommt von selbst. Verschiebe vom Knöchel beginnend dein Gewicht nach vorne, um die Vorwärtsfallbewegung zu nutzen. Stelle sicher, dass deine Taille nicht gebeugt ist. Die Neigung sollte beim Knöchel beginnen und betrifft den ganzen Körper.

Lass danach die Erdanziehungskraft für dich arbeiten und laufe effizienter als je zuvor. Um eine gute Haltung zu bewahren, ist es wichtig, in deiner Vorwärtsfallbewegung das Gleichgewicht in jedem Teil der Laufbewegung zu halten. Richtige Haltung und Neigung schaffen Bedingungen für eine richtige Fußlandung.

Bei Ermüdung neigen viele Läufer dazu, sich zu krümmen. Stelle dir vor, du wärst eine Marionette, die an Seilen hängt, und ziehe dich jedes Mal hoch, wenn du nachlässt. Laufe aufrecht, laufe stark und nutze die Erdanziehungskraft für einen effizienten Lauf.

Arme

  • Arme sorgen für optimale Balance.
  • Bemühe dich um einen kompakten Armschwung und vermeide das Kreuzen deiner Körperachse, die für eine optimale Körperhaltung sorgt.
  • Führe deine Arme in der Vorwärtsbewegung nah am Körper und halte einen geschlossenen Winkel. Wenn die Arme nach hinten schwingen, ziehe den Ellbogen nach oben. 
  • Dein Armschwung sollte sich natürlich anfühlen, entspanne deine Arme und Schultern.

Das Zusammenspiel zwischen deinem Körper und deinen Armen ist wesentlich bei der Optimierung deiner Laufmotorik und Aufrechterhaltung perfekter Balance. Der Winkel deines Ellbogens und die Weite deines Schwungs sind wichtige Details, die erheblichen Einfluss auf deine Laufeffizienz haben.

Du solltest dich bemühen, nicht in einem zu kleinen oder zu großen Winkel zu verkrampfen. Um eine ideale Haltung einnehmen zu können, benötigt es trainierte Muskeln. Ansonsten besteht auch die Gefahr, dass sich deine Arme zu weit vorm Körperschwerpunkt befinden und deine Neigung nach vorne kippt. Es ist völlig in Ordnung, wenn dein Vorwärtsschwung einen kleineren Winkel aufweist und du die Arme näher am Körper führst.

Der Armschwung gibt den Takt deiner Lauffrequenz, also deiner Kadenz vor. Außerdem unterstützt eine großzügigere Bewegung der Arme, eine flexible Becken-Rotation, was wiederum längere Schritte ermöglicht. Indem du deine Arme weiter nach Hinten schwingst, bietest du deinem Körper mehr Bewegungsfreiheit.

Kadenz

  • Arme und Beine laufen zusammen.
  • Peile 180 Schritte pro Minute an.
  • Die richtige Schrittfrequenz (Kadenz) bietet Stabilität.

Arme und Beine laufen zusammen. Erhöhst du das Tempo deines Armschwungs, erhöht sich auch die Kadenz deiner Schritte. Die Kadenz steigt wiederum, wenn du die Geschwindigkeit erhöhst, man sollte aber nicht zu stark von 180 Schritten pro Minute abweichen. Dies bietet Stabilität und hilft dir, die Balance und das richtige Timing sämtlicher Phasen deines Laufs zu finden.

Vermeide das sogenannte Overstriding, bei dem der Fuß zu weit vorm Körper aufsetzt und das Knie auf diese Weise ungesund überdehnt wird. Overstriding tritt in der Regel zusammen mit einem Rückfußlauf und einem zu steifen Knie auf, was zu stärkeren Bremskräften führt und den gesamten Apparat zusätzlich belastet.

Das Aufrecherhalten einer hohen Kadenz, macht es außerdem einfacher auf verschiedenen Stecken zurecht zu kommen wie z.B. Berg auf oder abwärts, Cross Country, etc.

Die Schrittfrequenz oder die Kadenz ist ein sehr wichtiger Teil einer korrekten Lauftechnik. Eine schnellere Frequenz führt zu effizienterem Laufen. Weniger Reibung und Gegenkraft machen es den Muskeln wesentlich einfacher den Körper zu bewegen.

Fußlandung

  • Eine korrekte Lauftechnik (Haltung, Neigung, Kadenz etc.) führt zu einer korrekten Fußlandung und nicht umgekehrt.
  • Bodenkontakt idealerweise mit dem Mittelfuß oder nahe am Mittelfuß mit leichter Anspannung kurz vor der Landung.
  • Der Kontakt mit dem Boden sollte genau unterhalb der Hüfte erfolgen, im Schwerpunkt deines Körpers mit gebeugten Knien.
  • Der Mittelfußlauf nutzt optimal die Dämpfung deines Fußes sowie die eigene Biomechanik.
  • Laufe leicht, vermeide es zu stampfen und bemühe dich um eine schnelle Schrittabfolge

Haltung, Neigung, Armschwung und Kadenz sind wichtige Faktoren, die bestimmen, wie der Fuß bei der Landung aufkommt. Etwa 52 % der Energie können dann bei einer gelungenen Fußlandung über den Ballen und die Achillessehne wiederverwertet werden. 

Obwohl die bevorzugte Fußlandung am Mittelfuß oder in dessen Nähe erfolgen soll, glauben wir, dass Diskussionen darüber, ob die Ferse leicht den Boden berühren soll oder nicht, nicht immer sinnvoll sind. Viel mehr sollte der Fokus darauf gelegt werden, was überhaupt zu einer korrekten Fußlandung führt - eine abgestimmte Lauftechnik mit einer optimalen Spannung im Fuß.

Vergiss nicht, dass du etwa 1.000 Schritte für einen Kilometer benötigst und jeder davon lässt deinen Körper etwa das dreifache seines Gewichtes stemmen. Ein Fehler in der Landung hat somit langfristig großen Einfluss auf deine Lauf-Gesundheit.

5 Regeln

Unser ganzheitlicher Ansatz des Salming Running Wheels und des Full Body Runnings stellt auch den Leitfaden für das Design und die Herstellung unserer Schuhe dar. Ihre Eigenschaften orientieren sich dabei an den biomechanischen Bedürfnissen des Läufers. Sie sind der letzte Baustein, um unser Rad so flüssig und gesund laufen zu lassen wie es die menschliche Motorik ermöglicht.

Natural Running Schuhe sollten dem Anspruch nach entwickelt werden, den richtigen Laufstil zu unterstützen. Bei Salming wenden wir deshalb "5 Regeln" an.

#1 Leicht Verbessert die Leistungsfähigkeit beim Laufen um durchschnittlich 2-3% je 100g durch Reduktion des Schuhgewichtes. Leichte Schuhe verbessern die persönliche Bestzeit beim Halbmarathon um ganze Minuten.

#2 Flexibel Die Schuhflexibilität sollte der Beweglichkeit eines gesunden menschlichen Fußes nachempfunden sein und die entsprechende Muskulatur trainieren.

#3 Flach Eine geringe Sprengung unterstützt die korrekte Fußlandung und fördert die Balance des Körpers. Eine flachere Sohle ermöglicht somit die natürliche Polsterungs- und Federfunktion des Körpers.

#4 Dünn Eine starke Polsterung stört die Übertragung von Informationen über Terrain und Balace ins Gehirn und beeinträchtigt die Laufmotorik. Eine dünne Sohle hingegen unterstützt die Koordination des Körpers und ermöglicht so einen sauberen Lauf.

#5 Bequem Der perfekte Laufschuh ist anatomisch geformt, atmungsaktiv und mit einer geräumigen Zehentasche ausgestattet. Druckstellen jeglicher Art sind zu vermeiden. Eine stabile Ferse sowie ein durchgängig fixierender Schnürsenkelbereich festigen den Fuß ergonomisch im Schuh.